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(Milchfreier) Chai Latte aus Chai Konzentrat

03/03/2015

Bevor ich auf Milchprodukte verzichtete, war ich ziemlich Chai Latte süchtig und bisher ist das auch das, was mir am meisten fehlt! Die üblichen Chai Pulver haben alle Milchpulver in ihren Zutaten und der einzige Chai Sirup, den ich gefunden habe, beinhaltet auch Orange (welche ich ebenfalls meide).

Also musste etwas eigenes her um endlich wieder in den Genuss zu kommen. Ein Chai Konzentrat, das ich dann ganz einfach mit Hafermilch zu einem Chai Latte vermischen kann!


Ihr benötigt:

1L Wasser
4-6 Chai Teebeutel (je nachdem wie stark es sein soll. Ich nehme 6)
2 EL Honig
1 TL Vanille Extrakt

Gebt die Teebeutel zu dem Wasser in einem Kopf, lasst das ganze aufkochen und köchelt es für ca 10 Minuten auf niedriger Stufe. Nehmt dann die Teebeutel heraus und drückt sie noch einmal aus, um auch den ganzen Tee herauszubekommen. Gebt dann den Honig und Vanille Extrakt hinzu, während der Tee noch warm ist, und rührt das Ganze um.

Zum aufbewahren kann man das Konzentrat gut in Einweg Gläser füllen und im Kühlschrank ca. 7-10 Tage aufbewahren!

Um daraus einen Chai Latte zu machen, wärmt man eine halbe Tasse des Konzentrats auf und gibt dies in die Tasse. Dann genau so viel Milch aufwärmen (und aufschäumen) und ebenfalls in die Tasse geben. Fertig...mmmmmmhhhhh!!!

Das tolle ist, dass man natürlich normale Milch nehmen kann. Oder, so wie ich, Hafermilch. Oder eben jede andere Milch, die man gerne mag.

Homemade soft & silky Playdough

29/01/2015


Als ich letztens, an einem regnerischem Tag, nach einem Rezept für selbstgemachte Knete suchte, war ich froh eins gefunden zu haben, für das ich alle Zutaten zu Hause hatte. Waren nämlich nur zwei...perfekt!

Für unglaublich schöne, weiche Knete benötigt ihr nur:
1 Tasse Conditioner
2-3 Tassen Speisestärke
Optional: Glitzer!

Das Ganze muss einfach nur in einer Schüssel zusammengerührt werden und selbst dabei konnte Oscar direkt helfen. Danach hatte er unglaublich viel Spaß mit der Knete. Die Knete war so weich, dass sie fast an Schnee erinnerte und so kam Oscar auf die Idee, endlich seinen "Schnee"mann zu bauen. Letztendlich wurde aus dem Kneteball eine Schlange, die dann auch mit Glitzer dekoriert werden musste.

Wenn man die Knete luftdicht verpackt, kann man auch noch wochenlang Spass damit haben.







Ein wunderbarer Online-Shop + Give Away

16/07/2014

Letzte Woche stolperte ich via Instagram über den Online-Shop von Plüschmors und was soll ich sagen?! Nach einem kurzen Blick durch die wunderschönen Kleidungsstücke für kleine Erdbewohner, war ich komplett verliebt und wollte am liebsten alles sofort kaufen. Und da wusste ich, diesen tollen Online-Shop darf ich euch nicht vorenthalten! Die kleine Hummel im Logo ist mindestens genau so süß, wie die Produkte im Shop.


"Plüschmors bietet Kleidung (Gr. 50-92) und Zubehör für kleine Erdenbürger an. Ich produziere hauptsächlich Einzelstücke und alles ist Handgemacht. Baby’s und Kleinkinder dürfen es gerne bequem haben, sie brauchen viel Bewegungsraum damit sie sich entwickeln können. 

Plüschmors-Kleidung sichert den Kindern viel Freiheit mit locker geschnittener Kleidung und ermöglicht so gleichzeitig auch unbegrenzte Kuschelstunden.  

Plüschmors unterstützt Tragekinder und hat deshalb oft extra lange Beinbündchen und bietet viele Overall’s bzw. Latzhosen in verschiedenen Schnitten an. So kann auch bei Tragekindern die optimale Passform gewährleistet werden, ohne dass etwas verrutschen kann."

Hinter der Hummel und den bezaubernden Kleidungsstücken steckt übrigens eine unheimlich nette Dame, namens Venera! Wenn sie nicht gerade die Nähmaschine heiß laufen lässt, arbeitet sie in einer Kinderklinik auf der neonatologischen Abteilung für Früh- und kranke Termingeborene und steckt viel Liebe und Leidenschaft in ihre Arbeit. Da sie auch noch ein großer Still- und Tragefan ist, ist sie mir natürlich direkt noch sympathischer. Denn ich finde es immer wieder bewundernswert, wenn man sich auch schon mit diesen Themen so intensiv auseinandersetzt, bevor man selbst Mama wird!


Und jetzt kommt's! Die liebe Venera hat sich bereit erklärt einem glücklichen Leser meines Blogs diesen wunderschönen Einteiler zu schenken! Er besteht aus einem Bio-Interlock und ist Grösse 62/68 (ca. ab 3 Monate), hat kurze Ärmel und kurze Hosenbeine. Eignet sich also perfekt für die warmen Sommertage!


Um am dem Gewinnspiel teilzunehmen, wandert doch einfach mal in den Online-Shop von Plüschmors, schaut euch etwas um und sagt mir dann hier, welches Produkt euch am besten gefällt! Die Teilnahme ist bis zum einschließlich 23. Juli 2014 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich. Bitte gebt auch eine E-Mailadresse an, damit ich euch im Falle eines Gewinns kontaktieren kann.

Copyright für die Produktfotos und die Info über den Shop in kursiv, liegen übrigens bei Venera von Plüschmors!

Oscar & Daddy backen...Stilton & Bacon Rolls

29/01/2014

Vor zwei Wochen haben sich meine Jungs mal wieder zusammen getan und die besten Brötchen der Welt gebacken. Als wir sie zum ersten mal gebacken und gegessen haben, konnten wir es gar nicht fassen, wie köstlich diese Brötchen wirklich waren! Da Oscar gerne in der Küche mithilft, half er auch dieses Mal beim Backen.

Und das Endresultat sah dann schliesslich so aus:

Wie gesagt, finden wir die Brötchen mit Stilton und Bacon wirklich göttlich und essen sie einfach wie sie sind. Was man aber noch so mit den Brötchen anstellen kann, wenn man doch etwas "dazwischen" haben möchte, verrate ich euch nächste Woche!

Hier erstmal das Rezept für 2x8 Brötchen:
(es ist wirklich Zeitintensiv...aber es lohnt sich SO sehr!)

500g Brotmehl
7g Salz
10g Trockenhefe
60g ungesalzene Butter, Raumtemperatur
320ml kaltes Wasser
130g Bacon (Fett abtrennen)
150g Stilton, zerkrümmelt und Raumtemperatur

Gebt das Mehl in eine Schüssel und gebt das Salz auf einer Seite und den Hefe auf der anderen Seite dazu. Gebt die Butter in kleinen Stücken dazu und vermischt es mit euren Fingern mit dem Mehl. Gebt 240ml des Wassers dazu und vermischt alle Zutaten mit den Fingern einer Hand. Jetzt könnt ihr langsam mehr und mehr Wasser dazugeben, bis ihr einen weichen, klebrigen Teig habt und das ganze Mehl eingearbeitet ist. Eventuell müsst ihr nicht das ganze Wasser nutzen; es kommt da auf die Saugfähigkeit des Mehls an.

Gebt den Teig auf eine leicht bemehlte Oberfläche und knetet ihn für 5-10 Minuten gut durch (oder noch etwas länger, falls ihr vorher noch nie Teig geknetet habt). Während ihr den Teig knetet, wird dieser langsam weniger klebrig und wird letztendlich zu einem glatten, elastischen Ball.

Wenn der Teig glatt und dehnbar ist, könnt ihr ihn in eine große Schüssel geben und diese mit Frischhaltefolie oder einem Geschirrhandtuch zudecken. Lasst den Teig nun an einem warmen Ort stehen, bis er sich verdoppelt oder verdreifacht hat - mindestens 1 1/2 Stunden aber es kann auch mal 2-3 Stunden dauern.

In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal den Bacon anbraten (ca 1-2Minuten auf jeder Seite) und ihn, wenn er abgekühlt ist, in kleine Stücke schneiden.

Wenn der Teig lange genug gestanden hat, könnt ihr diesen wieder auf eine leicht bemehlte Oberfläche geben und die Luft rausdrücken - das geht am besten in dem ihr den Teig immer wieder in einander "faltet", bis er weich ist und alle Luft raus ist.
Jetzt könnt ihr den Teig leicht ausrollen, mit euren Händen den zerkrümmelten Stilton und die Bacon Stücke auf den Teig geben und diese richtig in den Teig hineindrücken.

Rollt den Teig in eine Art lange Wurstform (er sieht dann fast etwas aus wie ein langer Strudel) und teilt ihn in 16 gleich große Stücke. Das geht am einfachsten, indem ihr die Rolle als erstes halbiert, und diese Stücke ebenfalls halbiert und das noch 2 mal wiederholt. (Wenn ihr wollt könnt ihr die Stücken auch wiegen um sicher zu gehen, dass sie ungefähr gleich groß sind und somit alle gleich backen)

Legt Backpapier auf 2 Backbleche, legt ein Brötchen in die Mitte des Bleches und ordnet 7 weitere Brötchen im Kreis um das Brötchen in der Mitte, so, dass die Brötchen sich fast berühren. Die Brötchen werden dann noch gehen und somit einen runden Leib formen, wie ihr ihn oben auf dem letzten Bild seht.

Stellt jeweils eine Schüssel über jeden "Brötchenring" und lasst diese so für ca. 1-1 1/2 Stunden an einem warmen Ort stehen, bis die Brötchen sich in der Größe verdoppelt haben.

Wärmt den Ofen auf 220˚ vor.

Besprüht die Brötchen mit etwas Wasser (oder nutzt eure Hände um sie etwas zu beträufeln) und bestäubt sie mit etwas Mehl. Backt die Brötchen (jedes Blech einzeln) auf dem mittleren Regal des Ofens für 15-20 Minuten.

Fertig!

Homemade Pizza

08/02/2013

Wir sind ganz große River Cottage Fans und waren auch schon 2 mal in der River Cottage Canteen in Axminster (Hier zum Sunday Lunch und Hier nochmal zum Geburtstagslunch von Jamie). Die Neuigkeiten, dass nächsten Monat in Bristol die neue River Cottage Canteen aufmacht, sorgten bei uns für Freudentänze und wir können es kaum erwarten. Ein Bericht wird auf jeden Fall folgen.

Wir haben auch 2 der River Cottage Kochbücher und haben vor kurzem den Pizzateig inkl. einem Pizzarezept ausprobiert. Das kam bei uns so gut an, dass ich es mal wieder mit euch teilen möchte.


Zutaten für  3 kleine Pizzas:

diesen Teig
3 EL Olivenöl
etwas Tomatenmark
1 Zwiebel, geviertelt und fein geschnitten
2 Knoblauchzehen
2 EL Rosmarin
ca 200g kalte, gekochte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln
150g Blaukäse oder Cheddar
Salz und Pfeffer

Bereitet den Teig wie nach dem Rezept vor. Heizt den Ofen auf  220ºC vor und leckt ein Blatt Backpapier mit hinein um es aufzuwärmen.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Öl in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebeln dazugeben. Dreht die Temperatur etwas runter, sobald die Zwiebeln brutzeln und bratet sie langsam für ca 10 Minuten. Nehmt die Pfanne vom Herd und gebt den Knoblauch, Rosmarin, Salz und Pfeffer dazu.

Teilt den Teig in 3 gleichgroße Stücke auf und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich aus.

Nehmt ein weiteres Stück Backpapier und legt den ausgerollten Teig auf das Papier. Verteilt etwas Tomatenmark auf dem Teig. Nehmt 1/3 der Zwiebelmischung und verteilt sie gleichmässig auf dem Teig, dann 1/3 der Kartoffeln und 1/3 des Käse. Noch eine Prise Salz und Pfeffer und dann ist die Pizza bereit für den Ofen.

Schiebt die Pizza von dem Backpapier auf das warme Backpapier im Ofen (dadurch wird es schön knusprig, ansonsten könnt ihr die Pizza auch mit dem kalten Backpapier in den Ofen schieben) und tröpfelt noch etwas Öl darüber. Backt die Pizza für 10-12 Minuten und wiederholt das Ganze mit den anderen 2 Pizzen.

Guten Appetit!

Als Alternative könnte ich euch noch empfehlen noch etwas Bacon mit auf die Pizza zugeben.

Homemade Christmas

10/12/2012

Schon seit Ewigkeiten hatte ich überlegt für Oscar ein Stofftier zu nähen. Doch nie wusste ich so recht wie und was, und sowieso! Vor einer Weile habe ich mich dann für einen Fuchs entschlossen und habe auf Etsy auch ein Schnittmuster für diesen wunderbaren Fuchs gefunden. Das Schnittmuster an sich war etwas gewöhnungsbedürftig, da die Dame einige (minimale) Schritte aus liess, aber ich habe es trotzdem geschafft und bin mit dem Endergebnis sehr zufrieden. 

Somit darf sich dieses Füchschen in die Reihe von Oscar's Weihnachtsgeschenken einreihen. Ich kann es kaum erwarten, bis er ihn in den Armen hält!

Homemade Rye Bread

25/11/2012

Wenn mir etwas so richtig fehlt hier in England, dann ist das "richtiges" Brot! Das übliche Toastbrot geht einem irgendwann nur auf die Nerven und das "Speciality Rye Bread" von Tesco für £1.80 für 400g ist auf Dauer auch zu teuer.
Eine Weile hat ein deutscher Bäcker der in London arbeitet und in Swindon wohnt jeden Freitag auf dem Heimweg auf einem Parkplatz in Devizes angehalten und dort haben wir uns dann immer ein Brot und leckere Kuchen gekauft. Aber leider hat er damit recht schnell wieder aufgehört. Es hat sich wohl nicht gelohnt.

Da wir das Brot aber nicht weiter missen möchten, backen wir (na ja, eigentlich Jamie) das jetzt immer selbst. Es ist so schön ordentliches Brot zu haben und selbstgebacken schmeckt es auch wirklich am Besten!


Zutaten:
175 ml Vollmilch
175ml Wasser
2TL weicher, brauner Zucker
7g getrockneter Hefe
250g Roggenmehl
250g Weißmehl
1EL Salz
1TL Kümmel
Sonnenblumenöl

Die Milch, das Wasser und den Zucker in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren langsam aufwärmen. Denn Topf von der Herdplatte nehmen, wenn die Flüssigkeit lauwarm ist und in eine Schüssel geben. Den Hefe dazugeben und für 10 Minuten stehen lassen. Es sollte sich etwas Schaum an der Oberfläche bilden.

Das Roggen- und Weißmehl in eine große Schüssel geben und Salz und Kümmel dazugeben. Die warme Hefemischung dazugeben und zuerst mit einem Holzlöffel dann mit den Händen vermischen, um einen weichen und luftigen Teig zu kneten.

Den Teig auf eine mit Mehl ausgestreute Oberfläche geben und für 10 Minuten ganz doll(!!!) kneten.

Den Teig dann in eine geölte Schüssel geben und mit ebenfalls eingeölter Frischhaltefolie abdecken. Das Ganze für 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.

Den Teig wieder auf eine mit Mehl ausgestreute Oberfläche geben und mit den Fäusten für eine Minute bearbeiten.

Den Teig in einen ovalen Laib formen, auf ein Backblech legen und mit einem Messer die obere Seite 4 mal leicht einschneiden. Den Laib wieder mit der geölten Frischhaltefolie bedecken und weitere 40-50 Minuten stehen lassen.

Den Ofen auf 180ºC vorheizen und 40 Minuten backen. Um den Laib zu überprüfen, kann man auf die Unterseite klopfen - es sollte hohl klingen wenn man hart dagegen klopft.

Mindestens 20 Minuten kühlen lassen, bevor man es serviert.

Guten Appetit!

Homemade Pesto

25/10/2012

Wenn es bei uns mal schnell gehen soll, "zaubere" ich uns gerne mal selbstgemachtes Pesto mit Pasta auf den Tisch. Das Ganze ist unserer Meinung nach um einiges leckerer als das Pesto, dass man kaufen kann und man weiss auch, was genau drin ist. Ausserdem schmeckt es selbstgemacht ja auch eh immer am besten...


Für ca. 200ml Pesto benötigt ihr:
50g Pinienkerne, Mandeln, Walnüsse oder Cashewnüsse (wir nehmen meist Cashewnüsse). Wer eine Allergie hat, kann auch gerne Semmelbrösel nutzen
50g Basilikumblätter
1 gehackte Knoblauchzehe
35g geriebenen Parmesankäse
ca. 100ml Olivenöl
1-2 Spritzer Zitronensaft
Pfeffer


 Zuerst den Ofen auf 180grad vorheizen und die Nüsse für 5-10 Minuten in den Ofen legen, bis sie leicht geröstet sind. Man muss sie aber im Auge behalten, da sie sehr schnell verbrennen können.

Die Nüsse dann mit den Basilikumblättern, Knoblauchzehe und Käse in die Küchenmaschine geben und zerkleinern, bis ein "Brei" entsteht und alle Nüsse zerkleinert sind. Dann nach und nach das Olivenöl dazugeben (wenn möglich bei laufendem Motor - bei unserer Küchenmaschine geht das nicht, und ich gebe es immer nach und nach dazu). 100ml Öl sind für mich immer genug, aber ihr könnt bei Bedarf auch gerne etwas mehr dazu geben.

Das Pesto dann in ein Glasgefäß geben und mit 1-2 Spritzer Zitronensaft und dem Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Bei uns gab es neben der Pasta heute noch selbstgemachtes Ciabatta dazu. Mhh..lecker!



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